Der Fall Molath – kein Einzelfall   Leave a comment

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Recht ist die Einschränkung der Freiheit eines jeden auf die Bedingung ihrer Zusammenstimmung mit der Freiheit von jedermann, insofern diese nach einem allgemeinen Gesetze möglich ist.

Justiz

Alle Politik muß ihre Knie vor dem Recht beugen.

Alles, was sich nicht zur Publizität eignet, ist unrecht

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Zitate - logoImmanuel Kant (1724 – 1804), deutscher Philosoph

„Etwas ist tatsächlich gefährlich“

Gustl Mollath

Gustl Mollath

Die Mail an die damalige bayerische Justizministerin Frau Dr. Beate Merk wurde am   18.09.2012 um 23:58 gemailt. Wie schon geschildert in gleicher Zeit, nur einige Stunden später am 19.09.2012 erfolgte der Beschluss der Oberstaatsanwaltschaft – Zrenjanin, R- Serbien über die Ablehnung meiner Beschwerde auf die Ablehnung meiner Strafanzeige gegen Agenten-Provokateur Radislav Baukov „Laci“. Hauptanliegen der Strafanzeige war und noch immer ist die entdeckte Manipulation der Verhältnisse durch die Bildung der verdeckten Teilidentität des institutionell seit 60er Jahre geschützten Chaos-Doppelagenten Radislav Baukov „Laci“.

Zur Erinnerung, auf den gleichen Tag 21.09.2014, wann die Entscheidung der   Oberstaatsanwaltschaft – Zrenjanin mir bekannt wurde, rief ich die Oberstaatsanwaltschaft an. Man teilte mir mit, dass der Beschluss  noch nicht gebucht wurde, dass so gar keine Dokumenten der Grundstaatsanwaltschaft Zrenjanin zugeschickt worden wären. Das geheime Spiel fing an eine Form einer über Jahrzehnte andauernden,  grenzüberschreitenden, behördlichen Behandlung zu gewinnen. Die Existenz und die Wirkung der staatlichen Geheimnisse war offensichtlich, aber dazu kam die Bestätigung einer Zusammenarbeit

Selbstverständlich nach allen Erfahrungen brachten bei mir viele Zweifeln auf. Wer hat denn VJTZ 19.09.2012überhaupt den Beschluss getroffen, weil seit die Beschwerde eingelegt wurde und ausreichende, umfangreiche Hinweise über die Hintergründe und Verletzung der Gesetzeslage meinerseits vorgelegt wurden, vermied man auffällig jeden Kontakt, Beweisaufnahme und weitere Informationen. Es ging und geht noch immer um einen schweren Fall der rechtswidrigen Verwendung der Daten und Informationen über eine ganze Familie ohne Willen und Wissen der Betroffenen, als reale Grundlage der Aufhebung meiner Rechtspersönlichkeit. Die geheime Verbindung (Zusammenarbeit der Behörden) und weitere geheime Vereinbarungen dürfte man berechtigt vermuten und hinterfragen können, weil sie abgesehen vom Wissen und Willen der jeweiligen Entscheidungsträger eine schwere, existenziell vernichtende, dauerhafte Rückwirkung über Jahrzehnte mit sich trage.

Erst zwei Monate später erfuhr ich über einen anderen, verblüffend ähnlichen Fall in der BRD. Die Affäre Mollath drang mühsam in die Öffentlichkeit ein. Ohne die Süddeutsche Zeitung und so gar Opferung der Journalisten der Süddeutschen und einiger Freunde des Herrn Mollaths, würde die Aufmerksamkeit und damit der Fall Mollath nie die Öffentlichkeit erreichen können. Niemand hätte gewusst wie lange Herr Mollath noch in einer geschlossenen Psychiatrie verbringen müsste, wäre der Fall die Öffentlichkeit nicht erreicht. Alle meine Bedenken durch die eigene Erfahrungen fanden eine klare Bestätigung. Es kann jeden treffen. Die Grundsteine der ganzen Entwicklung beim Fall Mollath, prinzipiell ähnliche Gestaltung der Entscheidungsprozessen, wie gewisse Kenntnisse über Gesetzeslage in der Verbindung mit allgemein eingeprägten ethischen Empfindlichkeiten der Öffentlichkeit bestätigten sich trotz allem offenen Fragen durch die Analyse des Falls Mollaths.

Wann mich die erste Nachrichten erreichten, versuchte mich über den Prozessverlauf, seinen Hintergründen, angeklagten Taten und Beweislage, Gutachten, Abläufe der Entscheidungsprozessen…  zu vergewissern. Mit aller Vorsicht nicht nur gefühlsmäßig, weil persönlich ähnlichen Herausforderungen ausgesetzt war, nicht nur darum weil ein Mensch mit der großen Wahrscheinlichkeit in seinen Grundrechten verletzt und  seiner Freiheit geraubt wurde, teilte wie viele andere meine Unterstützung dem Betroffenen mit. Die lebendige, oft umstrittene heftige Diskussionen auf Internetforen gaben noch mehr Perspektiven über allgemeinen Bedingungen um diesen Prozess, aber die grundsätzliche Frage, aufgrund welcher Gesetzeslage eine solche Entwicklung stattfinden kann, dass ein Bürger so leicht seines wichtigsten Rechts – der bürgerlichen Freiheit geraubt wird, blieb unangetastet. Pauschale Vorverurteilung des Gerichts, der Richter, anderen behördlichen Institutionen, der gesamte Rechtspflege lehnte ich ab, nicht zuletzt weil selbst ein Opfer der viel komplexeren Prozessen geworden bin. Allerdings, es steht immer vordergründig auf dem ersten Platz der Interesse und Pflicht der Handlung,  der Mensch – dem anscheinend ein schweres Unrecht angetan wurde, und dabei muss man auf alle Beteiligten denken. Ob der Angeklagte ihm zur Last gelegten Taten tatsächlich begangen hatte oder nicht, kann man nicht wissen. Ob und wie weit seine Anzeigen gegen „anonymisierte Geldtransfers“ nach Schweiz in der Verbindung mit den Bankgeschäften seiner Ehefrau die zugleich Opfer seiner Gewalt war oder sein sollte stehen, blieb bis heute auch nach der Wiederaufnahme des verfahrens ungewiss. Trotz allen diesen offenen Fragen steht die real wirkende Bestrafung des Angeklagten Herrn Mollath durch zeitlich unbestimmte Zwangseinweisung in die Psychiatrie in krassem Gegensatz zu dem geltenden Recht. Wenn Herr Mollath alle ihm zur Last angeklagten Taten begangen haben sollte, wenn seine Anzeigen durch Kenntnisse erworben durch die Arbeit der Ehefrau als Mitarbeiterin der Bank bei fraglichen Geldtransfers absolut gegenstandslos wären, bleibt ein krasser, offensichtlicher  Gegensatz zwischen Strafmaß für die angeklagten Taten und realer Aufhebung der ganzen bürgerlich – rechtlicher Person, Verlust der bürgerlichen Rechte und letztendlich Verlust der Freiheit auf die unbestimmte Zeit.

Das Zauberwort heißt Prävention

Der Zwang zur Prävention in einer langen Verkettung der Entscheidungen aller Teilnehmer und besonders  aller  Entscheidungsträger trägt zur äußersten Vorsicht bei. Aus diesen Gründen, um sich selbst vor den eigenen Fehler zu schützen, werden durch die Angst vor den Folgen, immer härtere Maßstäbe gegen Angeklagten getroffen. Die Ermittler, die andere Teile der Polizei, die Staatsanwälte, die Anwälte, die Gutachter, die Richter, nicht zuletzt der Gesetzgeber,  bilden eine lange Kette im ganzen System der Rechtspflege die aufeinander angewiesen sind. Sie alle sind verpflichtet die Anschuldigungen der Opfer ernst anzunehmen, die Gefahren abzuwehren, weil bei der eventuellen Wiederholung kommen sie selbst in einen schweren Gewissenskonflikt und möglicherweise einen Konflikt mit dem Gesetz, oder mindestens einen Teilverlust Prävention verbindeteigener beruflichen Kompetenz . Der starke Druck durch eine Verkettung der Gewissenskonflikte der Entscheidungsträger ist damit vorprogrammiert, kaum lösbar bei der gegenwärtigen Gesetzeslage, die die präventive Entscheidungen fordern, auch dann wenn sie möglicherweise gegen unschuldigen missbraucht werden können, z.B. durch die falsche Verdächtigung. Diese Möglichkeit vor der ausgebauten Gefahren entstanden durch die psychologische Wirkung der angeschuldigten Taten des Herrn Mollath kam offensichtlich nicht in die Betrachtung. Alle Teilnehmer der Entscheidungsprozessen waren dem Pflicht der Prävention verpflichtet. Die Gesetzeslage begünstigt nicht nur solchen Umgang bei ähnlichen Gewalttaten, sie fordert ihn so gar ultimativ. 

Emotionale IntelligenzGrundlegendes – Link

Gab es einen Vorsatz bei der Auslösung einer Kettenreaktion seitens der Beteiligten, die kennend die Funktionsweise der ganzen Rechtspflege, gezielt gegen den betroffenen Mollath vorgegangen sind?

Diese Frage ist verboten. Jeder der sie so stelle, sollte wissen mit der Folge der negativen Reaktionen unbedingt rechnen zu müssen. Das Verhalten bei den Prozessen wie um den Fall Mollath, damit die weite Bestandteile der ganzen undurchschaubaren Unmittelbarkeit des Lebens und für jeden Entscheidungsprozess maßgeblichen Tatsachen, stehen vor allem unter Prämissen der Emotionalen Intelligenz, oder in aufgrund allgemeiner klassischer Betrachtung unterliegen die Entscheidungen der sozialen Kompetenz der Entscheidungsträger . Die emotionale Intelligenz der jeden beteiligten Einzelperson bei diesem Fall, abgesehen davon ob sich um Entscheidungsträger oder Konfliktparteien handle, unterlegen in aller wechselwirkenden Reflexionen den kollektiv – öffentlich angenommenen Regeln der emotionalen Intelligenz, die wiederum die präventive Maßnahmen fordern, besonders bei den Gewalttaten die dem Herrn Mollath angelastet werden. Dabei darf nicht aus der Acht verloren gehen, dass bei der ganzen Entwicklung und späteren Prozessen  um den Fall Mollath, absolut nicht was ihn belasten sollte nachgewiesen werden konnte, sondern viel mehr ist die freie Entscheidungsfreiheit aufgrund der Vermutungen über begangenen Taten bis zu den richterlichen Stellen fürs Schicksal des Herrn Mollath  maßgeblich gewesen. Die Psychologie, die Metaphysik der undurchschaubaren Beziehungen, Interessen prägen den ganzen Prozess, was nicht anders heißt als dass die eindeutige Beweise gegen den Angeklagten nicht existieren. Trotzdem ist der Angeklagte – Herr Mollath extrem hoch beschädigt, besonders berücksichtigend die Verhältnismäßigkeit der vermuteten Straftaten zu seiner realen Bestrafung. Viel mehr noch, alles das was der ganze Fall-Mollath kennzeichnet, steht im Vergleich mit anderen bekannten und nachgewiesenen schweren Fällen der vorsätzlich angewandten Gewalt aus niederträchtigsten Motiven in krassem Verhältnis und zeugt vom höchsten Verlust des Gefühls für die Verhältnismäßigkeit durch den ganzen Prozess.

Emotionale Intelligenz – Link Wikipedia

Diese Frage des möglichen Vorsatzes der falschen Anschuldigung ist nicht nur sehr wohl erlaubt, sie ist viel mehr dringend notwendig, weil es ging um die ganze Existenz des Betroffenen, um Entzug seiner Rechtsperson und damit rechtlich begründete umfassende Beschränkung oder Entzug seiner bürgerlichen Grundrechte. Die Grundrechte dürfen nur aufgrund eines Gesetzes entzogen werden, eines Gesetzes das eigentlich als solches beim konkreten Fall nicht existiert, aber durch mehrere Gesetze, besonders durch die Vorgensweise mit der Einschaltung der Psychiatrie und Psychologie leicht möglich macht, jeden der auf irgendwelcher Weise „Probleme macht“ unter Druck zu setzen. Man braucht keine Verabredung, keine Verschwörung muss es sein, es kann durch puren Zufall und in der Kennung der Reaktion der Entscheidungsträger entstehen, weil die Eigendynamik der ganzen Rechtspflege aufgrund der gegenwärtigen Gesetzeslage die zur uneingeschränkten Prävention  neige, ein verdacht reicht aus um einen Bürger seiner Freiheit und Grundrechte zu berauben. Man muss bei solchen immer häufig in die Erscheinung aufgetretenen Fällen trotz allen Bedenken die Rechte, die Ängste und Gefahren für betroffenen Opfern berücksichtigen. Was man mit voller Acht der Problematik zusätzlich tun sollte, ist die Möglichkeit der Fehlurteilen und des Missbrauchs des Rechts zu berücksichtigen. Und für diese Lücke bei der gegenwärtigen Gesetzeslage ist ausschließlich der Gesetzgeber verantwortlich.

Durch eigene Erfahrungen leider persönlich bereichert, umfassend analysierend vorhandene Dokumenten und Schilderungen, war mir klar dass eine Wiederaufnahme des Prozesses und sofortige Freilassung des Herrn Mollath erforderlich seien.

 Lieber Gustl, bleiben Sie stark

Von: Viktor Koß (maliperica_91@live.com)
Gesendet: Donnerstag, 22. November 2012 17:57:39
An: Gustl Mollath gustl-for-help (info@gustl-for-help.de)
An: Gustl Mollath gustl-for-help
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(e-Mail vom 21.11.2012 mit kl. Änderungen)

von ihrer Geschichte (eigentlich persönlicher Tragödie) erfuhr ich zufälligerweise vor ein paar Tagen und könnte kaum glauben dass noch solchen Fällen – Justizopfer gibt.

Wenn ich selbst in Grundzügen nicht die ähnliche Geschichte, aber mit viel komplexeren Hintergründen erlebt hätte, wäre ich selbstverständlich viel skeptischer. Nun aber, nach der Analyse der vorhandenen Dokumenten und Aussagen bezüglich ihrer persönlichen Tragödie bestehen, mindestens bei mir persönlich, keinen Zweifeln dass eine enge Verknüpfung, ihrer allgemeinen Behandlung bzw. ihres Urteils, mit den hintergründigen Bankgeschäften zu tun hätte….

Das Interview mit der Frau Beate Merk, das etwas später mir bekannt wurde, machte mich erst tief  nachdenklich. Obwohl ich die fast gleiche Erfahrungen neben vielen anderen wie Herr Mollath machen müsste, dieses Interview mit der bayerischen Justizministerin, Dr. Beate Merk, weckte bei mir eine neue qualitative Sicherheit über persönliche Erfahrung, wie übrigens allen anderen bekannten Fällen, dass es mit rechtmäßigen Mitteln eine schwere Verletzung der Grundrechte und daraus folgende real wirkende Existenzgefährdung bis ihrer schweren Beschädigung kommen muss, ohne dass die Betroffenen irgendwelche Chance hätten dagegen vorzugehen, auch dann nicht, wenn ihre Unschuld entweder beweisbar wäre, oder verhältnismäßig die vermutete Straftaten weit unter der getroffenen Beurteilung und daraus folgenden andauernden lebenslänglichen  Strafmaßnahmen lägen.

Da ich mich absolut allein verteidigen müsste, da die Druckwelle ähnlicher Behandlung durch die unterschiedliche Entscheidungsprozessen eine lange Zeit andauerte und aus meiner Perspektive sich diskriminierende Entscheidungen entgegen relevanten Tatsachen wiederholten, hatte genug Erfahrung und Zeit über komplexeren Vorbedingungen ähnlicher Entscheidungsprozesse  wie des des Herrn Mollaths oder meines eigenen nachzudenken. Ein Automatismus durch eine lange Kette der institutionellen Entscheidungsprozesse ermöglicht bei der gegenwärtigen Gesetzeslage dass jeder unschuldiger Mensch aus fremden, anderen nicht verschuldeten Anlässen ähnliches Schicksal wie das des Herrn Mollath erleben könnte. Wäre sehr wichtig sich mit allen Folgen aus unzertrennlichen öffentlichen Interessen mit diesen hintergründigen Systembedingungen und ihrer Gesetzesalge  zu befassen, um dem entsprechend die Rechte der betroffenen so zu stärken, um die Möglichkeit einer unmittelbaren oder mittelbaren behördlichen Diskriminierung zu verringern,  ohne dabei die Rechte der tatsächlichen oder vermeintlichen Opfer zu gefährden.

Interview mit der bayerischen Justizministerin Beate Merk zum Fall Gustl Mollath / Hypovereinsbank

Downloads: 3906

Dr. Beate Merk – Thesen

  • Gustl Mollath sei gefährlich, dies hat das Gericht festgestellt und deswegen ist er seit sieben Jahre in der Psychiatrie. – ganz am Anfang

  • Die Gefährlichkeit des Herrn Mollath leitet sich aus seinen Straftaten die durch schwere Körperverletzungen an seiner Frau festgestellt worden sind.

  • Die Körperverletzungen und seine Krankheit sind durch Gutachten bestätigt.

  • Der Präsentationsbericht der Hypovereinsbank, der die Anzeigen des Herrn Mollath als erwiesen bewertet ist während des Prozesses unbekannt geblieben, oder könnte nicht seitens der Staatsanwaltschaft verfolgt werden.

  • Das eine – seine Gefährlichkeit hat nichts mit seinen Anzeigen bezüglich anonymisierten Geldtransfers nach Schweiz und Beteiligung seiner Frau irgendwas zu tun.

  • Es handelt sich um zwei unterschiedliche – getrennte Sachbestände.

Am 12.11.2012 wurde das Interview ausgestrahlt. Einige Tagen später wurde mir auch bekannt. Sorgfältig verglich ich die bekannte Tatsachen um Fall Mollath mit den Ausführungen der Justizministerin Merk. Herr Mollath befand sich damals noch immer in der Psychiatrie wegen seiner festgestellten Gefährlichkeit aufgrund von lauten Vermutungen die durch mehr als fragwürdige Gutachten bestätigt sein sollten. Man bekam einen Eindruck vom festen Willen der Justizministerin das ganze Vorgehen nicht nur als formal rechtens, sondern unentbehrlich zu verteidigen. Angesichts des Schicksals und Folgen solcher Behandlung des betroffenen Herrn Mollath und nicht zuletzt aufgrund eigener über Jahre, so gar Jahrzehnte andauernden Erfahrungen war mir absolut klar dass doch einen Willen zur fraglosen Bestrafung und damit Diskriminierung mit solcher Sichtweise wie der Frau Merk allgemein herrscht. Über einen solchen allgemeinen Zustand des Zeitgeistes müsste sich jeder ernstliche Gedanken machen und sehr unangenehmen Fragen stellen. Hier geht es doch um wissentliche und willentliche Verletzung der Grundrechte eines, jedes Menschen in ihrem Wesen.

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01 Grundrechte als Leitbild der Werteordnung – Link
Die Grundrechte sind in erster Linie Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat.
Sie verkörpern aber auch eine objektive Werteordnung, die als verfassungsrechtliche Grundentscheidung für alle Bereiche des Rechts gilt.
In diesem Zusammenhang gesehen ist die Gewährleistung von Grundrechten eine unabdingbare Voraussetzung für das Funktionieren einer freiheitlichen Demokratie.
Da die gewährten Rechte nur in einer freiheitlichen Rechtsordnung realisiert werden können, setzt die Ausübung von grundrechtlich geschützter Freiheit einen entsprechenden Rahmen voraus.
Grundrechte sind Rechtspositionen höchsten Ranges, deren Anerkennung für einen Rechtsstaat unverzichtbar sind. In Deutschland sind die Grundrechte durch das Grundgesetz (auch durch Landesverfassungen) gewährleistet. Sie binden alle Staatsorgane als unmittelbar geltendes Recht.
Art. 1 Abs. 3 GG bestimmt: „Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.“
Rudorf – Einführung in die Grundrechte

Die junge Journalistin vom „Report Mainz“ hat die Begründungslinien der Frau Beate Merk in weniger von 15 Minuten vollständig zerlegt und widerlegt. Andererseits entsprechen die Aussagen und Begründungen der Frau Merk der gegenwärtig und für den Fall Mollath maßgeblicher Gesetzeslage und der Notwendigkeit der präventiven Handlungen als oberstes Prinzip der allgemein angenommenen Sittlichkeit geprägt neben anderem durch fraglose „Emotionale Intelligenz“ bei tatsächlich ausgeübten Gewalttaten von den Männer gegenüber Frauen. Einerseits ist der Schutz und Prävention unvermeidlich notwendig, andererseits lässt sich dieser Umstand geschickt missbrauchen. Es ist eine schwerste Aufgabe dieses Dilemma durch die Gesetzgebung so zu lösen, dass einerseits der Schutz und möglichst größte Verminderung der Gewalt erreicht wird, andererseits der eventuelle Missbrauch verringert wird. Ja, eine Neigung zum Missbrauch zu thematisieren ist ebenso berechtigt, wie die Gewalt allgemein effektiv zu beschränken.

Die Körperverletzungen sind aufgrund eines Gutachtens ein später nach dem kritischen Treffen der Eheleute entstanden. Andere Beweise die die Anwendung der Gewalt bestätigen würden, bestehen nicht. Die andere Straftat, der Angeklagte sollte Reifen zerstochen haben um eventuelle Unfälle zu provozieren wurde nie nachgewiesen. Es gibt absolut nichts, was auf irgendwelche Weise den Angeklaten belasten könnte, besonders nicht, weil niemand zum Schaden kam und die Aussage der Ehefrau dürfte nicht für eine Bestrafung durch Verlust aller Bürgerrechte und Grundrechte führen.

Die Frau Beate Merk zeigte sich sehr angespannt, hat sehr entschlossen eine offizielle Position verteidigt. Trotzdem, oder gerade deswegen verlor sie zwei wichtigen Themen aus der Sicht, die alle aufgrund der gegenwärtigen Gesetzeslage ermöglichen, die unschuldige Menschen mit der Hilfe der Psychiatrie in ihrer Existenz real vernichtend zu schädigen, und so etwas steht in krassem Gegensatz zum Grundgesetz. Durch diese zunehmend angenommene Praxis entstehen die unabsehbaren Schaden für die Öffentlichkeit, wie Verletzungen des Verbotes der Grundrechte in ihrem Wesen zu verletzen. Oder ganz krass, aber damit nicht falsch geschildert, es öffnen sich zunehmend die rechtliche Möglichkeiten die Grundrechte ohne realen Grund zu beschränken oder entsprechend relevanten Tatsachen in ihrem Wesen zu verletzen.  Um die Verletzung der Grundrechte aufgrund aller Ungewissheiten und laute Vermutungen  um den Fall Mollath zu verstehen, benötigt man eine sehr hohe Emotionale Intelligenz, die trotz aller Achtung der Materie eine Verdunkelung der klaren Vernunft mit sich trägt. Empathie für den Herrn Mollath und sein Schicksal vermisst man bei diesem Interview und sie ist mindestens so fällig wie das Verständnis für trotz allen Bedenken die andere Konfliktparteien bei dieser ganzen Entwicklung. – Empathie und Intelligenz – UNI Regensburg Link

Wenn ich nicht die verblüffend ähnliche Erfahrungen, bei viel komplexeren, mittlerweile festgestellten Hintergründe und ohne irgendwelche ausgeübte Gewalt nicht erleben müsste, hätte mir nie Gedanken über das Thema gemacht. Man sollte sich doch ganz ernstlich mit der ganzen Problematik befassen, weil die gegenwärtige Entwicklung eher einer nicht definiertem Machtanspruch entspräche, als sie die öffentliche Interessen langfristig tragen könnte. Mehr Nachdenklichkeit wäre allen empfohlen, und es hieße nicht anders als mehr Respekt für die Mitmenschen in allen Lebenslagen und Situationen. Dafür sollte der Gesetzgeber sorgen, weil die gegenwärtige Gesetzeslage ermöglicht einen ungewollten Missbrauch gegen verfassungsmäßigen Verboten und gegen allgemeinen Interessen.

Immanuel Kant

Kant Zitate

 Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit

dem Recht angepaßt werden.

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Der Hochmut ist eine Art von Ehrbegierde, nach welcher wir anderen Menschen ansinnen, sich selbst in Vergleichung mit uns gering zu schätzen. – Der Hochmut verlangt von anderen eine Achtung, die er ihnen doch verweigert.

Zitate - logoImmanuel Kant (1724 – 1804), deutscher Philosoph

Fall Gustl Mollath – kein Einzelfall

Am 19.06.2013 wissend dass ein Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags sich mit dem ganzen Fall Mollath befasse, entschloß mich einen Hinweis auf ein anderer ähnlicher Fall hinzuweisen. Ich fand die elektronische Adresse der Fraktion „Bündnis 90 – Die Grünen“die einen Blog mit dem Thema Fall – Mollath eröffnet hatte. Die erste Mails an ua-mollath@gruene-fraktion-bayern.de :

Von: Viktor Koß (maliperica_91@live.com)
Gesendet: Mittwoch, 19. Juni 2013 11:24:07
An: ua-mollath@gruene-fraktion-bayern.de

Die weitere an Sachbearbeiter der Grünen Herrn Gesnch und den Abgeordneten Herrn Martin Runge folgten:

Von: Viktor Koß (maliperica_91@live.com) Sie haben diese Nachricht an den aktuellen Speicherort verschoben.
Gesendet: Mittwoch, 19. Juni 2013 18:14:39
An: info@gruene-fraktion-bayern.de; ulrich.gensch@gruene-fraktion-bayern.de

Am 24. Juni 2013 habe mir erlaubt die Mitglieder des Untersuchungsausschusses anzuschreiben und die erste Schilderung eines ähnlichen Falls mitzuteilen

Fall Mollath – kein Einzelfall
Von: Viktor Koß (maliperica_91@live.com)
Gesendet: Montag, 24. Juni 2013 13:13:21
An: herrmann@florian-herrmann.de; brigitte.meyer@fdp-fraktion-bayern.de prof.gantzer@bayern.landtag.; post@inge-aures.de info@florian-streibl.de info@bernhard-seidenath.de; mdl@klaus-steiner.de; martin.runge@gruene-fraktion-bayern.de; reinhard.pachner@t-online.de

Sehr geehrte Damen und Herren, Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90-Die Grünen im Bayerischen Landtag,…

E-Mails und Erklärungen um Fall Mollath – Link

Veröffentlicht 2. November 2014 von Viktor Koss

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