UDBA vor dem Oberlandesgericht München   5 comments

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Nachrichtendienst UDBA vor dem Oberlandesgericht München – Terror und Gegenterror unter staatlichem Deckmantel

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Mord in Titos NamenGeheime Killerkommandos in Deutschland

Mit der Ausstrahlung des Dokumentarfilms Mord in Titos NamenGeheime Killerkommandos in Deutschland“ in der Produktion des Bayerischen Rundfunks und der Deutschen Welle am 01.10.2014 wurde auf bevorstehenden Gerichtsprozess am 17.10.2014 vor dem Oberlandgericht München gegen ehemaligen hohen Beamten der jugoslawischen und kroatischen Geheimdienste, Josip Perković und Zdravko Mustač hingewiesen. Die beiden Geheimdienstler sind wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung am Mordfall Djureković aus dem Jahre 1983 angeklagt. Es handelt sich um einen von mehreren Dutzend Morde an Exilkroaten und andere Oppositionelle, ausgeübt vom jugoslawischen Regime auf dem Boden der B.R. Deutschland und anderen Staaten seit sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Obwohl es bei konkretem Prozess um die Ermordung  Djurekovics um einen konkreten Fall und seine Hintergründe geht, will man auch die Hintergründe und Motivation des jugoslawischen Geheimdienstes bei der ganzen Mordserie hinterfragen. Ein äußerst schweres Unternehmen bei aller Achtung der relevanten Tatsachen und bei der Würdigung aller wichtigen hintergründigen Prozesse und Beziehungen, die neben anderem zu Radikalisierung des Streites zwischen extremen bis terroristischen Gruppierungen, in konkretem Fall kroatischen Gruppierungen auf einer Seite und des ehemaligen jugoslawischen Staates auf anderer Seite  begünstigte, so gar ultimativ forderte.

Schon der Titel des Dokumentarfilms entspricht der Realität, weil es handelt sich tatsächlich um die Morde, Terrorakten, Attentate die neben anderem in Namen jemanden ausgeführt worden sind und dabei wurde der Hintergrund immer erneut auf bestimmte Gruppen und wichtigste Symbolnamen übertragen. Wer tatsächlich die wichtigste Pfaden im geschlossenen System des blutigen Krieges zwischen extremistischen Terrorgruppen und der jugoslawischen Dienste maßgeblich gezogen hatte, bleibt zu ermitteln. Die beiden Angeklagten waren es nicht, sie waren maximal die Beamten mit gewissen operativen Kompetenzen, aber keine Entscheidungsträger. Im konkreten Fall der Ermordung des Dissidenten Djurekovic, Tito war schon drei Jahre tot, die Hauptfigur im ganzen Sicherheitssystem war der politische Chef der gesamten Sicherheit, Stane Dolanc. Sein Name wird nicht ein mal erwähnt und dafür bestehen gute Gründe, weil dahinten verstecken sich die weitere Pfaden zum wichtigsten Regisseuren des ganzen tragischen Kasperletheaters, seiner Ziele, Gebrauchs wie Mißbrauchs, der Hauptkrieger in einem nicht verkündeten, geheimen Krieg.

Die komplexe Doktrin mit ihren langfristig eingeordneten Zielen, die Methoden und Strategien in einem komplexen System der undurchschaubaren Beziehungen und ihren Wechselwirkungen sind sehr wichtig für den Versuch einer objektiven, unparteiischen Analyse.  Der Dokumentarfilm macht einen lobenden ersten Versuch  in diesem Sinne, abgesehen von allen unterschiedlichen, tief leidenschaftlich geprägten Perspektiven der Bewertung der ganzen Problematik, wie der Bewegungsmotive der ganzen bedauerlichen Entwicklung. Viele von diesen Analysen und Beweise stehen leider noch immer unter unterschiedlichen Geheimhaltungen, sind noch immer ein Bestandteil der fraglosen Politikführung, unabhängig von der Konfliktparteien oder staatlichen Interessen aller Teilnehmer. Zu tief liegen die Wunde auf allen Seiten, zu komplex sind die Kreise der gegenseitigen Wechselwirkungen, die die besondere politische Interesse berühren oder so gar weiterhin diktieren. Trotzdem, oder gerade deswegen ist der erste Versuch eine andere Perspektive der Betrachtung der komplexen Verkettung der Politik, Wirkung, Gebrauch und Missbrauch der Geheimdienste während des kalten Krieges, die der Dokumentarfilm wagt, lobenswert.

 

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Terror und Antiterror

Durch die Begleitung des Sohnes, des 1983 ermordeten  Djuro Zagajski wird eine persönliche und familiäre Tragödie als Grundpfaden des Films vorgegeben. Die Leitlinie des Films – die Ermordung seitens des geheimen politischen Dienstes  ehemaligen Jugoslawiens, wird durch die sehr kurze und knappe Darstellungen der Zeitzeugen über hintergründigen Motive der unterschiedlichen Konfliktparteien dargestellt. Einerseits treten oder werden die Beamten der UDBA erwähnt oder kamen kurz zur Sprache, dann werden die Doppelagenten vorgestellt und zum ersten mal die Perspektive der amtlichen Staatspolitik der Bundesrepublik durch Aussagen vom Herrn Gerhart Baum und Herrn Klaus von Dohnanyi geschildert. Das alle wichtigste ist die notwendige Schlussfolgerung aus dem Film, dass ein institutionell gedeckter, aus der Staatsräson der pragmatischen Realpolitik gepflegter Terror und Gegenterror aufeinander prallen.

Heldenhafter Patriotismus oder nihilistischer Chauvinismus

Eine Terrorzelle wird entdeckt

Spiegel logo Zur Erinnerung Spiegel – 35/1983

In der Schweiz fiel 1981 eine „Kroatische Revolutionäre Bewegung (HRP)“ auf, die nicht nur Untergrundblättchen mit Anleitungen zum Bombenbasteln (Handschrift: Majerski) verteilte, sondern auch bei korrupten Sprengmeistern 512,5 Kilogramm Brisantes zusammengekauft hatte, außerdem Waffen und Munition. Das explosive Gut kam „im Ameisenverkehr“ (BKA-Jargon) in die Bundesrepublik, in kleinen Portionen; Zielland war Jugoslawien.
Aber der Verkehr war beobachtet worden, Belgrad war von Berner und Bonner Staatsschützern schon vorgewarnt, als ein kroatischer Religionslehrer in Mainz 13 Kilogramm dieses Sprengstoffes annahm, der Münchner Gjuro Zagajski gar 44 Kilo in Koffern und Planrohren bei sich einlagerte. Der Hinweis wäre wohl nicht nötig gewesen, denn die Überbringer waren Udba-Leute, und die HRP war nach einem Untersuchungsbericht der schweizerischen Bundesanwaltschaft längst „von Udba-Agenten unterwandert“.
Zwei der HRP-Funktionäre, Stanko Nizic und Zagajski, sind inzwischen tot. Der eine wurde in Zürich erschossen, der andere in München erschlagen. Vor seinem Tod hatte Zagajski herumerzählt, er habe interessantes Beweismaterial über die Rolle des Udba-Agenten Majerski zusammengetragen.

 Spiegel logo Spiegel schreibt im selben Jahr 1983/50 über die Ermordung und weiteren Attentaten an Mitglieder der Terrorgruppe HRP – „Kroatische Revolutionäre Bewegung“ neben anderem folgendes:

In Untergrundblättern riefen Kraljevic und seine Kameraden „zum offenen, entschlossenen, gnadenlosen, bewaffneten Kampf gegen die Tyrannei in Jugoslawien“ auf.
Daß das nicht leere Worte waren, zeigte sich, als die zwölfköpfige Truppe nach Erkenntnissen der schweizerischen Bundesanwaltschaft am Türlersee bei Zürich Wehrübungen vollführte. Zug um Zug kauften HRP-Mitglieder 513 Kilogramm Sprengstoff der Marken „Plastex“, „Telsit A“ und „Gotthardit“ bei korrupten Schweizer Angestellten zusammen.
Zu den treibenden Kräften in der Terror-Gruppe zählten Ermittler
* den jetzt niedergeschossenen Gastwirt Kraljevic, der
für das HRP-Ressort „Operatives“ zuständig war,
* den Journalisten Stanko Nizic, der in Zürich als
Hotelportier jobbte und für ein Pamphlet namens
„Hrvatska Revolucija“ schrieb, und
* den Goldschmied Duro Zagajski, verantwortlich für die
„Koordination“ der HRP-Aktivitäten.
Die Verschwörer waren seither allesamt, einer nach dem anderen, Ziel mysteriöser Anschläge…

Der Sohn des ermordeten Djuro Gajski, Robert, bestätigt (8:10 u. 8:30 des Dokumentarfilms) die Beweise entstanden durch die Ermittlungen des BKA und schweizerischer Staatsanwaltschaft. Es handelte sich um eine extremistische, politische und terroristische Vereinigung, die Sprengstoffanschläge neben anderem verübte oder verüben sollte. Damit ist auch die Beschaffung und der Besitz des Sprengstoffes aus der Schweiz dem öffentlichen zuständigen Behörden bekannt gewesen. Aufgrund der geschmuggelten Sprengstoffmenge handelt sich um keine einmalige Absicht der Terrorzelle, sondern um eine Reihe von geplanten Anschlägen. Letztendlich bleibt offen in wie weit die Gruppe seitens der besonderen Teilen der nachrichtendienstlichen Verbindungen gedeckt wurde. Dass die staatliche Ermittler diese und ähnliche Gruppierungen entdeckt und ermittelt haben, heißt noch nicht dass sie andererseits ohne logistische Unterstützung durch die komplexe Verwebung der nachrichtendienstlichen Netze tätig waren. Dabei muss überhaupt keine Absprache bestehen, sondern lediglich nur eine Bindung auf der gleichen Idee, mit dem gleichen Willen und Zielen. Wer welche Aufgaben und Methoden bis zur terroristischen Einschlägen übernimmt, kann in einem längerem Zeitraum gezielt entstehen und sich auf andere Teile der Netze verbreiten.

In wie weit und auf welcher Weise alle diese Informationen und Desinformationen an jugoslawische Behörde weiter geleitet wurden, blieb und bleibt ungewiss. Im Interview mit den angeklagten Perković (32:10) wird der Einsatz gegen solchen Gruppierungen und einzelnen Personen als antiterroristische Gegenmaßnahme begründet. Das gleiche wird in einer Aussage eines des Agenten des Geheimdienstes – UDBA, Božidar Spasić, die aus Dokumentarfilm ausgeschnitten wurde, wiederholt:

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Da aus urheberrechtlichen Gründen die Tonspur endgültig entfernt wurde, kurze Schilderung des Statements.

Die gezielte Mordtaten werden nicht bestritten. Die Morde werden mit der laufenden Terrorgefahr und einer Vielzahl der Opfer der terroristischen Anschläge begründet. Eine Spirale der Gewalt, ausgelöst durch die Terroranschläge einerseits und gezielte Liquidationen von dem staatlichen Geheimdienst ist das Endergebnis. Grundsätzlich eine Begründung für die Liquidationen der s.g. feindlichen Emigration mit terroristischem Hintergrund, konnte unter Terrorismusbekämpfung oder präventive Maßnahmen gegen den Terror geltend gemacht werden. Das Problem von damals ist das gleiche wie das Problem von heute, es bestehen keine eindeutige Rechtsgrundlagen für solche Maßnahmen und ihre Wirkung zeigt sich eher als Unterstützung der Gewaltspirale und damit mittelbar als eine Begünstigung für die Terrorgefahren und ihre Folgen.

 

wikipedia öogo Die Terrorismusbekämpfung hat zum Ziel, terroristische Aktionen im Vorfeld zu erkennen, zu verhindern und terroristische Vereinigungen oder Einzeltäter zu bekämpfen. Klassische Strategien zur Terrorismusbekämpfung umfassen vor allem militärische Einsätze, Einflussnahme (Winning Hearts and Minds) und Demokratisierung, während Abschreckung, Entwicklungszusammenarbeit und Beschwichtigung seltener angewandt worden sind.[1]

Das „Überleben“ von Terrororganisationen hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab:

  • der Fähigkeit, Unterstützung aus der Bevölkerung zu bekommen,
  • der Effektivität der Antiterrorkampagnen der Regierungen, sowie
  • der Fähigkeit der Terroristen, außenstehende Geldgeber zu finden

Was der jugoslawische Geheimdienst auf dem Boden der B.R. Deutschland seit Ende 60er Jahre machte, ist gegenwärtig ebenso eine sehr umstrittene Praxis bei der Terrorismusbekämpfung und der asymmetrischen Kriegsführung. Die Parallelen sind erlaubt um die ganze Problematik umfassend darzustellen:

 Vereinte Nationen

Generalversammlung
Verteilung: Allgemein
28. Mai 2010
Deutsch
Original: Nur Englisch
Deutscher Übersetzungsdienst, Vereinte Nationen, New York. Dezember 2010
Menschenrechtsrat
Vierzehnte Tagung
Tagungsordnungspunkt 3
Förderung und Schutz aller Menschenrechte,
der bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen,
sozialen und kulturellen Rechte, einschließlich
des Rechts auf Entwicklung
Zusammenfassung
In den letzten Jahren haben sich einige Staaten eine Politik zu eigen gemacht, die den Einsatz gezielter Tötungen, auch im Hoheitsgebiet anderer Staaten, zulässt. Diese Politik wird oft als notwendige und legitime Antwort auf „Terrorismus“ und „asymmetrische
Kriegführung“ gerechtfertigt, hat sich jedoch insofern als sehr problematisch erwiesen, als sie die Grenzen des jeweils anzuwendenden Rechts verschwimmen lässt und ausdehnt.
Dieser Bericht beschreibt die verschiedenen Formen dieser neuen Politik gezielter Tötungen und befasst sich mit den wesentlichen dadurch aufgeworfenen Rechtsfragen… Der ganze Bericht – Link

erde-017

Gerichtsprozess den ehemaligen hohen Beamten der kroatischen Sicherheitsdienste in München

Perkovic Mustac

Perković und Mustač

Der Prozess vor dem Oberlandesgericht München gegen Zdravko Mustač und Josip Perković. zwei ehemaligen hohen Beamten der kroatischen und jugoslawischen föderalen Geheimdienstes im Fall des 1983 ermordeten Dissidenten Stjepan Djurekovićhat hat  eine andere breitere Dimension. Djurekovic war ein politischer Dissident, dessen Vergangenheit und Position als Manager im staatlichen Ölkonzern – INA mit sich bis heute unaufgeklärten Hintergrund der hohen Wirtschaftskriminalität und Geldverschiebungen unter staatlichem – institutionellem Deckmantel mit sich trug. Djurekovic wurde vorgeworfen bei der Wirtschaftskriminalität und anonymisierten Geldverschiebungen sich bereichert zu haben. Die Affäre zog sich damals, 70er und 80er Jahre, bis zu höchsten Etagen der politischen Macht, so dass eine Verschleierung des ganzen Handelssystems  mit dem Öl, wie geheime, nicht transparente Geldflüsse nachgewiesen und mindestens politischen Entscheidungsträgern bekannt geworden sind. Trotz dem, die Beteiligte und Finanzkanäle wurden nie ermittelt, es fanden keine Ermittlungen, wie bekannt so gar unter dem bekannten geheimen Deckmantel der Partei nicht. Die Aufklärung dieser Hintergründe sollte versuchen das Landesgericht in München zu erklären, aber es ist aufgrund der bekannten anderen Fällen und strengster Geheimhaltung und Verdunkelung ihrer Entdeckung, nach so vielen Jahren kaum zu erwarten, wenn so gar politisch noch immer unerwünscht gewesen wäre. Bleibt die Frage, wer und mit welchen Motiven hinter der ganzen Affäre die Interesse haben könnte, durch den Fall Djurekovic einerseits die große Affäre zu verschleiern, andererseits durch Ablenkungsmanöver daraus eine politische und nachrichtendienstliche Angelegenheit durch den Mord zu erreichen.

Vor der Eröffnung des Prozesses berichtet ARD ebenso von politischen Hintergründen neben anderem:

ARD-logo-Link ARD
Jugoslawiens Ex-Geheimdienstchef sowie ein ehemaliger Agent müssen sich ab
Djurevic | Bildquelle: picture-alliance / dpa

S. Djureković

heute (17.10.2014) in München wegen Beihilfe zum Mord vor Gericht verantworten. Das Verbrechen liegt mehr als 31 Jahre zurück, sorgt aber bis heute für politische Spannungen.
In Polen beenden die kommunistischen Machthaber das Kriegsrecht; in Deutschland sorgen die gefälschten Hitler-Tagebücher für Wirbel; die Regierung in Bonn beschließt die Einführung von bleifreiem Benzin. Nachrichten aus einer vergangenen Zeit. Doch ein anderes Ereignis aus dem Sommer 1983 sorgt auch 2014 noch für politische Spannungen: Der Mord an dem jugoslawischen Dissidenten Stjepan Djurekovic in Bayern. Der Schriftsteller wurde am 28. Juli 1983 in einer Garage in Wolfratshausen durch Schüsse und Schläge getötet…Link zum ARD-Bericht

Die Staatsanwaltschaft sollte das Gericht nicht nur überzeugen, sondern nachweisen dass die beiden Angeklagten den Mord an Djurekovic wissentlich und willentlich geplant haben und bei der Organisation der Mordaktion beteiligt gewesen waren. Eine unmögliche Unternehmung, weil jeder der sich oberflächlich mit dem ganzen Fall, seinen Vorbedingungen und bis heute veröffentlichen Kenntnissen der Beamten der politischen Sicherheitsdienste auskennt, weiß dass es eine von vielen absolut verdeckten Operationen war, die eigentlich ihr wahres Zweck einerseits in der Bildung des Chaos und damit  Ausbreitung der Macht der absolut unkontrollierten Teilen der Geheimdienste außerhalb des staatlichen Systems hatte, andererseits sollten andere, viel wichtigere Ziele und Pläne verfolgt werden, die erst in neunziger Jahren ihren tragischen Höhenpunkt erreichen werden. Hinter dem Fall Djurekovic verbirgt sich viel komplexere, wechselwirkende, dezentralisierte  Vernetzung unterschiedlichen Interessen, Gruppen und langfristigen Projektionen deren eigentlichen Zweck von einer umfassenden historischen Bedeutung gekennzeichnet wird. Bei einem Prozess der auf dem Recht und Gesetz geführt würde, wird die Beteiligung der beiden Angeklagten bei diesem konkreten Fall kaum nachgewiesen werden können. Die Frontlinie wird auch im Dokumentarfilm zwischen Exilkroaten und ehemaligen jugoslawischen Dienste ausdrücklich unterstrichen. In der Tat war es eine von Hauptlinien des stillen Krieges, aber wer alles diesen Streit und mit welcher Zielsetzung forderte, letztendlich auf den Morden tatsächlich beteiligt war, bleibt rätselhaft.  Ein breiterer strategischer Gebrauch des alten und bekannten Konflikts zwischen verfeindeten Seiten, so gar doktrinärer Gebrauch durch bekannte historische Entwicklung am Balkan sind doch bekannt und viel länger, länger so gar als die Gründung der Ustaschabewegung als terroristische Organisation 1925/26.

Während der langen Zeit des Kalten Krieges wurde dieser historische Konflikt in die gesamte Strategie innerhalb der Truman – Doktrin eingebettet und weiter entwickelt, um neben anderen abwechselnden Maßnahmen durch die streng geheime oder verdeckte Operationen den Ausbau der Spannungslinien und eventuellen Destabilisierungen durch die verdeckte Operationen, auch Terrornetze und Terrorakten im Kampf gegen den ideologischen Feind einzusetzen. Jugoslawien spielte dabei eine besondere Rolle und innerhalb des jugoslawischen Staatswesens, politischen Strömungen, Reformen und ihrer Ziele, Funktionsweise und Gebrauch der Geheimdienste gab es wesentlichen Veränderungen.

erde-017

Truman-Doktrin

Harry S. Truman (1945)

 wikipedia öogo Am 12. März 1947 verkündete der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman vor dem US-Kongress die sogenannte Truman-Doktrin. Nach dieser Doktrin sollte es zum außenpolitischen Grundsatz der USA werden, „freien Völkern beizustehen, die sich der angestrebten Unterwerfung durch bewaffnete Minderheiten oder durch äußeren Druck widersetzen“. Unmittelbares Ziel des Präsidenten war es, Zustimmung zu erhalten für eine Militär- und Wirtschaftshilfe zugunsten der Türkei sowie antikommunistischer Kräfte im Griechischen Bürgerkrieg. Die Truman-Doktrin bedeutete das Ende der amerikanischen Kriegskoalition mit der Sowjetunion und markiert den Beginn des Kalten Krieges.
Wesentlicher Bestandteil der Truman – Doktrin als umfassender Gegensatz zu UdSSR und Kommunismus ist die Würdigung der demokratischen Grundwerte der Freiheit, bürgerlichen Grundrechte, der demokratischen Grundprinzipien, freie Wahlen, des Rechtsstaatsprinzips, Gewaltenteilung usw. Lobenswerte Bestrebungen:

Rede von US-Präsident Harry S. Truman am 12. März 1947 vor beiden Häusern des Kongresses.

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Weltgeschichte muss fast jede Nation zwischen alternativen Lebensformen wählen. Nur zu oft ist diese Wahl nicht frei. Die eine Lebensform gründet sich auf den Willen der Mehrheit und ist gekennzeichnet durch freie Institutionen, repräsentative Regierungsform, freie Wahlen, Garantien für die persönliche Freiheit, Rede- und Religionsfreiheit und Freiheit von politischer Unterdrückung. Die andere Lebensform gründet sich auf den Willen einer Minderheit, den diese der Mehrheit gewaltsam aufzwingt. Sie stützt sich auf Terror und Unterdrückung, auf die Zensur von Presse und Rundfunk, auf manipulierte Wahlen und auf den Entzug der persönlichen Freiheiten. Ich glaube, es muss die Politik der Vereinigten Staaten sein, freien Völkern beizustehen, die sich der angestrebten Unterwerfung durch bewaffnete Minderheiten oder durch äußeren Druck widersetzen. Ich glaube, wir müssen allen freien Völkern helfen, damit sie ihre Geschicke auf ihre Weise selbst bestimmen können. Unter einem solchen Beistand verstehe ich vor allem wirtschaftliche und finanzielle Hilfe, die die Grundlage für wirtschaftliche Stabilität und geordnete politische Verhältnisse bildet. Die Welt ist nicht statisch und der status quo ist nicht heilig. Aber wir können keine Veränderungen des status quo erlauben, die durch Zwangsmethoden oder Tricks wie der politischen Infiltration unter Verletzung der Charta der Vereinten Nationen erfolgen. Wenn sie freien und unabhängigen Nationen helfen, ihre Freiheit zu bewahren, verwirklichen die Vereinigten Staaten die Prinzipien der Vereinten Nationen. Die freien Völker der Welt rechnen auf unsere Unterstützung in ihrem Kampf um die Freiheit. Wenn wir in unserer Führungsrolle zaudern, gefährden wir den Frieden der Welt – und wir schaden mit Sicherheit der Wohlfahrt unserer eigenen Nation. […]“

Die weitere Entwicklung und praktische Umsetzung der Truman-Doktrin forderte besondere strategische und operative Pläne und die Entwicklung der in die reale gesamte Beziehungen  einsetzbaren Methoden gegen den ideologischen Feind im Osten. Die Grundsätze der operativen methodologischen Umsetzung sind neben anderem durch die Verdeckte Operationen, einschließlich Sabotageakten und Unterstützung der antikommunistischen Gruppierungen durch den streng geheimen Akt NSC 10/2 vom 18. Juni 1948 definiert.

Foreign Relations of the United States, 1945–1950
Department of state Retrospective Volume, Emergence of the Intelligence Establishment, Document 292


292. National Security Council Directive on Office of Special Projects

NSC 10/2
1. The National Security Council, taking cognizance of the vicious covert activities of the USSR, its satellite countries and Communist groups to discredit and defeat the aims and activities of the United States and other Western powers, has determined that, in the interests of world peace and US national security, the overt foreign activities of the US Government must be supplemented by covert operations.
2. The Central Intelligence Agency is charged by the National Security Council with conducting espionage and counter-espionage operations abroad. It therefore seems desirable, for operational reasons, not to create a new agency for covert operations, but in time of peace to place the responsibility for them within the structure of the Central Intelligence Agency and correlate them with espionage and counter-espionage operations under the over-all control of the Director of Central Intelligence.

Die weitere Dokumenten, konkrete Operationen und der Ausbau der Strukturen die sich aufgrund des Dokuments NSC10/2 entwickelte – Link

Gegenüber Jugoslawien wurde eine doppelte gesamte Politik verwendet. Einerseits schonte man Jugoslawien wie es auch Gerhart Baum im Dokumentarfilm schildert, andererseits galt sie gerade deswegen als besondere ideologische und politische Gefahr. Innerhalb der ganzen Vielheit der politischen, wirtschaftlichen, militärischen, finanziellen Maßnahmen als Freund liefen gleichzeitig die Aktivitäten und Unterstützung für die antikommunistische Gruppierungen und beim konkreten Fall waren es im Westen abgesetzte Angehörige des Ustascha – Regimes bzw. des Unabhängigen Staates Kroatien (1941-1945). Da man „Jugoslawien gebraucht hatte“ wurden innerhalb dieser besonderen Position zwischen geteiltes Europa besondere Beziehungen, Netze, Methoden in einer beiderseitigen Absprache oder stillschweigend unter strengster Geheimhaltung vereinbart. Die extremistische Gruppierungen fingen besonders seit 1967 mit der Ausübung der terroristischen Gewaltakten und gleichzeitig lief der Prozess der antiterroristischen Maßnahmen durch gezielte Ermordung seitens der jugoslawischen Geheimdienste. Wie, aber dieser Prozess innerhalb der gesamten Truman-Doktrin und besonderen strategischen Vorkehrungen unter strengster Geheimhaltung genau lief blieb bis heute eine streng geheime Verschlußsache und zwar auf allen Seiten im Konflikt.

Über Ustascha-Bewegung

Innerhalb Truman Doktrin fanden die im Westen abgesetzte Angehöriger des Ustascharegimes im Namen des antikommunistischen Kampfes ihre weitere politische und ideologische Ziele zu verfolgen. Die Ideologie der Ustascha stellt historisch betrachtend einen Höhepunkt seit dem 19ten Jahrhundert aufkeimenden nationaler Ideologie bei Kroaten. Die Bildung eines nationalen, bürgerlichen Staates war eine allgemein angenommene Basis jeder politischen Bewegung. Zur Radikalisierung mit der Annahme der extremistischen Ziele und Gebrauch des Terrorismus stellt Ustascha-Bewegung eigene Grundziele vor. Ursprünglich kämpften sie mit den terroristischen Mitteln gegen das Königreich Jugoslawien um so das eigentliche Ziel eines kroatischen Staaten zu erreichen. In diesem Kampf entwickelt sich ideologisch sehr rasch, ein generell gegen den serbischen Mitbürger  extremen Chauvinismus.

wikipedia öogo Nach der Verwirklichung des Zieles wollte „die Ustaschen-Bewegung mit allen Mitteln die staatliche Selbstständigkeit und die völkische Besonderheit des kroatischen Volkes schützen und dafür kämpfen, daß im kroatischen Staate nur das kroatische Volk herrscht, daß es der Alleinherrscher über alle materiellen und geistigen Güter in seinem Land bleibt, das fortschrittlich und gerecht, im Geiste der Ustaschen-Prinzipien gelenkt wird.“[1] – Punkt 2 der Verfassung der kroatischen Ustaschen-Freiheitsbewegung (1932)
Als Gegner dieser Zielsetzung und als Feinde sah die Ustascha

 

Und für die Verwirklichung dieser Ziele wird ein nationaler Staat angestrebt der nicht nach bürgerlichen Grundsätzen sonder exklusivem völkischen Prinzip ausgerichtet werden soll:

wikipedia öogo Das selbstgesetzte Ziel der Ustascha war „die Wiederherstellung des freien und unabhängigen kroatischen Staates auf dem gesamten historischen und ethnisch geschlossenen Gebiet des kroatischen Volkes.“[9] Dieses Ziel war „mit allen Mitteln, ja sogar im bewaffneten Aufstand zu erreichen“.[10]
Unter dem „Gebiet des kroatischen Volkes“ wurde folgendes verstanden:
„Tatsächlich besteht Kroatien nicht nur aus dem kleinen Gebiet des bis 1918 autonomen Banal-Kroatiens (mit Slawonien und Syrmien) […], sondern aus allen seinen historischen Bestandteilen: Banal-Kroatien, Dalmatien und Bosnien-Herzegowina.

 

Unter dem Grundprogramm der Ustascha-Bewegung entstand seit April 1941 ein Unabhängiger Staat Kroatien, der die Verwirklichung sofort als Staatsräson in die Realität umsetzte:

wikipedia öogo Der neue Staat hatte etwa 6,3 Millionen Einwohner, davon 3,3 Millionen Kroaten, etwa 1,9 Millionen Serben, 700.000 Muslime, 30.000 Roma, sowie eine Anzahl weiterer ethnischer Minderheiten.[6]
Der NDH-Staat führte in Anlehnung an Hitler-Deutschland ebenfalls Rassengesetze ein. Nach diesen wurden hunderttausende Juden, Roma und vor allem Serben verfolgt, eingesperrt und ermordet.[7][6] Das KZ Jasenovac war das größte Konzentrationslager in diesem Teil Europas.
Mit Repräsentanten der deutschen Besatzung in Slowenien und Serbien beschloss die Regierung des NDH-Staates, insgesamt 220.000 bis 260.000 Slowenen nach Kroatien oder Altserbien zu deportieren. Hintergrund war die deutsche Bevölkerungspolitik in Slowenien, die – ähnlich wie im Generalgouvernement – mit Hilfe der Deutschen Volksliste die slowenische Bevölkerung nach einem „Rassenwert“ klassifizierte und Aussiedlungsbeschlüsse für „Minderwertige“ und „politisch Unzuverlässige“ gefasst hatte. Die Aussiedlung begann am 7. Juni 1941. In diesem Zusammenhang deportierte Kroatien seinerseits Zehntausende Angehörige der serbischen Minderheit.

Die Frage des Gebrauchs der extremistischen terroristischen Gruppierungen innerhalb des ganzen Systems der operativen Maßnahmen als Folge der Umsetzung der Truman-Doktrin als Instrument des kalten Krieges und die Nachwirkungen aus streng verdeckten Operationen werden im Dokumentarfilm nicht erwähnt und nachgefragt. Damit wird auch die gezielte Strategie des Ausbaus einer Spannungspolitik die systematisch und institutionell unter strengster Geheimhaltung und institutionellem Schutzschirm gefordert wurde einfach verschwiegen. Die gut gedachte Grundziele der Truman-Doktrin haben in der Realität nicht nur zur Stärkung des Terrorismus beigetragen, sondern trugen der Erhaltung und weiterer Entwicklung der extremistischen politischen Ideologien als Mittel der andauernden Realpolitik bei, ohne Zulassung einer objektiven Analyse über allen Nachwirkungen und Spätfolgen solcher Politikgestaltung hinter der Maurer der Verschwiegenheit.

 Das System Gladio –

wikipedia öogo Stay-behind-Organisationen

 

Definition:
Stay-behind-Organisationen (deutsch: Rücklassorganisationen oder Überrollgruppen) sind militärische Widerstandsorganisationen, die für den Fall der Besetzung eines Staates oder von Teilen seines Territoriums durch feindliche Truppen nachrichtendienstliche Aufklärung in den besetzten Gebieten leisten und Sabotageakte im Hinterland verüben sollen. Während sich die reguläre Armee vor einem Angreifer zurückzieht, lassen sich diese militärisch ausgebildeten Einheiten von der Front überrollen, um dann im Rücken des Feindes zu operieren.
Historische Beispiele sind die als Gladio bekannt gewordene, intern stay behind genannte Organisation der NATO, die P-26 in der Schweiz , die von der DKP betriebene Gruppe Ralf Forster[1] oder der „Österreichische Wander-, Sport- und Geselligkeitsverein (ÖWSGV)“, der von MI6 und CIA in Österreich aufgebaut worden war. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR betrieb die Spezialeinheit AGM/S mit ähnlichem Aufgabengebiet

Am 3. August 1990 dankend Weitsichtigkeit des damaligen Premierministers Italiens,  Giulio Andreotti, wurde die Existenz einer besonderen militärischen giulio-andreottiVernetzung ohne jegliche demokratische Kontrolle der italienischen und Weltöffentlichkeit bekannt gemacht. Über die Existenz dieser teilweise auf blutigen Terrorakten beteiligten streng geheimen, verdeckten militärischer Gruppen, wussten die Kontrollinstanzen und Mitglieder der Regierung nichts. Am 18.Oktober 1990 in einem schriftlichen Bericht gab Andreotti weitere Einzelheiten frei, neben anderem dass ähnliche Vernetzungen in anderen Länder des Nordatlantischen Bündnisses existieren.

 

NZZ logo Am 3. August 1990 bestätigte der damalige Premierminister Italiens, Giulio Andreotti, die Existenz einer Nato-Geheimarmee vor einem mit der Untersuchung von Terroranschlägen beauftragten Ausschuss des italienischen Senates. In Italien, so sagte Andreotti, habe die Geheimarmee unter dem Decknamen «Gladio» (das Schwert) als verdeckte Unterabteilung des militärischen Geheimdienstes Sismi (Servizio per le Informazioni e la Sicurezza Militare) operiert. Die Senatoren, die zuvor nicht über die Geheimarmee informiert gewesen waren, übten scharfe Kritik, bezeichneten die Geheimarmee als möglicherweise illegal und verfassungswidrig und forderten einen schriftlichen Bericht. Diesen legte Andreotti am 18. Oktober 1990 vor und bestätigte, dass Gladio unter der Kontrolle des Sismi noch aktiv sei, dass die Central Intelligence Agency (CIA) die Gladio-Armee nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien im Geheimen aufgebaut habe, dass ähnliche Strukturen in allen Ländern Westeuropas existierten und dass die Nato die Geheimarmeen koordiniere

Damals berichteten die deutsche Medien über Veröffentlichung Andreottis, stellten die Frage über Existenz ähnlichen militärischen Strukturen in der BRD.

Spiegel logo Das blutige Schwert der CIA
Nachrichten aus dem Kalten Krieg: In ganz Europa gibt es geheime Nato-Kommandos, die dem Feind aus dem Osten widerstehen sollen. Kanzler, Verteidigungsminister und Bundeswehrgenerale wußten angeblich von nichts. Die Spuren führen nach Pullach, zur „Stay Behind Organisation“ des Bundesnachrichtendienstes.
Als die Teilnehmer des Nato-Rats Anfang November einen Bericht des italienischen Kollegen über ein Unternehmen namens „Gladio“ hörten, wußten sie zunächst gar nicht, wovon eigentlich die Rede war. „Wir dachten“, so ein deutscher Diplomat, „das ist eine neue Übung.“
Wovon sie nichts wußten und was sie trotz Aufklärung erst einmal nicht glauben wollten, hat es fast überall gegeben – und natürlich auch in Deutschland: streng geheime Nato-Guerilla-Abteilungen als Aufklärungs- und Sabotage-Truppen für den Fall, daß die Sowjetunion Westeuropa überfällt und erobert. In Italien hießen die Kommandos „Gladio“ nach dem Kurzschwert der Römer für den Nahkampf; die Franzosen dachten sich wechselnde lyrische Bezeichnungen aus: „Regenbogen“, „Windrose“; die Griechen bezeichneten das hoch geheime Unternehmen, von dessen Existenz nur die wenigsten Politiker eine Ahnung hatten, als „Haut des roten Berges“.
In der Bundesrepublik nannte sich die Truppe, ganz auf US-Linie, „Stay Behind Organisation“…Link Der Spiegel

Die Zeit beschreibt damals am 23. Nov. 1990 die Grundzüge des NSC 10/2 Aktes aus dem Jahre 1948 als Anfang und generelles Programm des „Gladio-Systems:

Gladio in Deutschland?

Zeit logo Gefangen im Schweigenetz

Bonn und die Geheimorganisation für verdeckte Operationen
 Von Peter Siebenmorgen
Das Geheimpapier liest sich wie das Drehbuch für einen James-Bond-Film. „Propaganda, Wirtschaftskrieg, vorbeugende Direktmaßnahmen, einschließlich Sabotage, Anti-Sabotage, Zerstörung, Evakuierungsmaßnahmen“ sind darin angeführt. Außerdem geht es um „Subversion in feindlichen Staaten, einschließlich Unterstützung für im Untergrund operierende Widerstandsbewegungen, Guerillakrafte und Gefangenenbefreiungskommandos sowie Unterstützung einheimischer anti-kommunistischer Kräfte in bedrohten Ländern der westlichen Welt“.
All diese Aufgaben sind in dem streng geheimen Dokument NSC 10/2 vom 18. Juni 1948 genannt, das erstmals die special projects amerikanischer Geheimagenten definierte. Die italienische Geheimtruppe Gladio war eines dieser „Spezialprojekte“, konzipiert für sogenannte „verdeckte Operationen“. Link Die Zeit

War die kroatische Gruppe HRP aus dem Dokumentarfilm ein Teil des praktizierenden „Gladio-Systems?

Die nachgewiesene und zugegebene Pläne, zahlreiche bekannte ausgeübte Terrorakten der extremen kroatischen Gruppierungen gegen Institutionen, Amtsträger, zivile Ziele sind nachgewiesene historische Tatsache.

Was als berechtigte Frage von der Bedeutung für die historische Forschung nie gestellt wurde, ist die Implementierung, finanzielle, logistische, materielle, ideologische Unterstützung dieser Terrorgruppen seitens des streng geheimen Netzes „Stay Behind – Gladio“, bzw. die Frage der Funktionsweise des streng geheimen Netzwerkes unter Agenda der Truman Doktrin und des Aktes NSC 10/2 wie weiteren in kommenden Jahrzehnten.

Angesichts der politischen Hintergründe des Prozesses gegen Perković und Mustač in München, der Kennung der Gesetzeslage als einziger Grundlage der richterlichen Rechtsprechung ist es kaum zu erwarten dass diese wichtige Hintergründe vor dem Oberlandesgericht München erklärt werden dürfen. Sie stehen noch immer unter strengster Geheimhaltung, oder sind manche Spuren und Akten einfach vernichtet worden. Man muss noch erinnern dass es sich beim Mordprozess in München um die Straftat Mord handelt, nicht um die Strategie und Ursachen wie Nachwirkungen des stillen blutigen Krieges zwischen den jugoslawischen Dienste und unter dem Denkmantel der antikommunistischen Auseinandersetzungen unter streng geheimen Kontrolle gebildeten Terrorgruppen. Das Grundproblem und grundsätzliche Frage für die Zukunft liegt in einer simplen Tatsache. Der Terror und die Terrornetzwerke entstanden aus der ursprünglichen Idee der Doktrin in dem kalten Krieg entwickelte sich durch die operative konkrete Planung innerhalb des NATO-Bündnisses, unter Kontrolle der Geheimdienste, besonders CIA-MI6, als zentrale Schaltstelle zu einer verbreiteten Verwendung des Terrors als Mittel zu Erreichung der unterschiedlichen politischen und anderen kriminellen Ziele. Noch wichtiger ist der Hinweis dass bis heute eine notwendige demokratische Kontrolle ausgeschlossen ist, damit wirkt das System als reale Bedrohung für die demokratische freiheitliche Grundordnung, Bewahrung der Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung, Verteidigung der Freiheit und bürgerlichen Rechte. Es entstand seit 1947/48 bis heute ein System und stillschweigend angenommene Praxis, die im Namen der würdigen freiheitlichen Werte und ihrer Verteidigung, real gegen sie selbst als Machtinstrument ohne irgendwelche Kontrolle zunehmend wirkt. Dieser Widerspruch in sich – „contrdictio in adjecto“ ist kein Zufall, sondern viel mehr das zwingende Ergebnis der gesamten Philosophie hinter der Umsetzung der „verdeckten Operationen“.

wird fortgesetzt

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Veröffentlicht 23. Oktober 2014 von Viktor Koss

5 Antworten zu “UDBA vor dem Oberlandesgericht München

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    Robert Zagajski
    • Werter Herr Zagajski, GLAIDO ist eine Realität der historischen Entwicklung innerhalb des Kalten Krieges. Innerhalb des ideologischen Krieges ist der Terror durch die verdeckten Operationen durch mehrere Operationen und Aktionen innerhalb Ausbaus der Doktrin der Spannung, ebenso eine nachgewiesene Tatsache. Ebenso zeichnet der Terror gegen jugoslawischen Staat seit der Mitte 60er Jahre eine Eigendynamik ab, die letztendlich zu Gegenmaßnahmen des jugoslawischen Staates seit 1971 führte. Die Zweckmäßigkeit dieses ganzen Prozesses in seiner wechselwirkenden Dynamik ist lediglich nur eine von notwendigen Perspektiven, um den ganzen Prozess zu verstehen und möglichst objektiv angesichts aller Folgewirkungen zu bearbeiten.

      Ich denke dass jeder Mord in der andauernden Auseinandersetzungen, ein zu viel war. Dabei denkt man an alle Opfer die seit 1941 oder noch früher als Produkt eines irrationalen politischen Hasses und des Terrors als Mittel zwecks Erreichung politischer Ziele gefallen sind.

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    • Die Resolution des EU Parlaments über GLADIO vom 22. November 1990

      Nach 27 Jahren hat kein einziges Land versucht, entsprechend der Resolution die Strukturen wie die Vielfalt der Vernetzungen die real ohne jegliche demokratische Kontrolle über Jahrzehnte existierte zu prüfen. Bedenkt man die bekannte Formen der verdeckten Operationen seit 50er Jahren und die Eigendynamik der wechselwirkenden Entwicklung unterschiedlichen Formen der verdeckten, streng geheimen Operationen wie ihrer Methoden, lässt sich wissenschaftlich eine Zeit des Terrors und Gegenterrors als Teil der Doktrin der Spannung nach dem 2.. Weltkrieg analysieren

      Quelle: Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. C 324 vom 24. Dezember 1990, S. 201

      Donnerstag, 22. November 1990

      2. Gladio

      – B3-2021, 2058, 2068, 2078 und 2087/90

      ENTSCHLIESSUNG zur Gladio-Affäre

      Das Europäische Parlament,

      A. in der Erwägung der Eröffnung mehrerer europäischer Regierungen, daß seit vierzig Jahren in mehreren Mitgliedstaaten der Gemeinschaft eine geheime Organisation für Nachrichtenübermittlung und bewaffnete Aktionen existiert,

      B. in der Erwägung, daß diese Organisation sich seit mehr als vierzig Jahren jeglicher demokratischer Kontrolle entziehen konnte und daß sie von den Geheimdiensten der betreffenden Staaten in Zusammenarbeit mit der NATO geleitet wurde,

      C. besorgt über die Gefahr, daß diese Geheimnetze illegal in das politische Leben der Mitgliedstaaten eingreifen konnten bzw. heute noch eingreifen können,

      D. unter Hinweis ferner darauf, daß militärische Geheimdienste (oder von den Diensten nicht kontrollierte Geheimdienstzweige) in bestimmten Mitgliedsländern mit schwerwiegenden Terrorakten und Verbrechen in Verbindung gebracht werden, wie in mehreren gerichtlichen Ermittlungen erwiesen werden konnte,

      E. in der Erwägung, daß derartige Organisationen außerhalb jeglicher Legalität operiert haben und operieren, da keinerlei parlamentarische Kontrolle über sie ausgeübt werden kann, und daß ferner die höchsten Regierungs- und Verfassungspersönlichkeiten der verschiedenen Länder mehrfach behauptet haben, sie seien über diese Vorgänge nicht informiert,

      F. in der Erwägung, daß sich die verschiedenen Abteilungen von „GLADIO“ aus militärischen Arsenalen und Strukturen versorgen, die autonom sind und somit eine unbekannte und für die demokratischen Strukturen der Länder, in denen sie operieren oder operiert haben, gefährliche Angriffskapazität beinhalten,

      G. höchst beunruhigt darüber, daß zu einem Zeitpunkt, an dem nachdrücklich eine Verstärkung der Gemeinschaftszusammenarbeit im Sicherheitsbereich befürwortet wird, Entscheidungszentren und Einsatzgruppen auftauchen, die jeglicher demokratischer Kontrolle entzogen und darüber hinaus noch geheim sind,

      1. verurteilt die Einrichtung von geheimen Organisationen zwecks Einflußnahme und Durchführung von Aktionen, und fordert daß Charakter, Organisation, Zweck und sonstige Aspekte dieser Geheimstrukturen, sowie eventuelle Mißbräuche, und ihre Nutzung für illegale Eingriffe in das innenpolitische Leben der betroffenen Länder voll aufgeklärt werden, was auch für die Terroraktivität in Europa und die eventuelle Komplizenschaft der Geheimdienste der Mitgliedstaaten oder dritter Länder gilt;

      2. protestieren entschieden dagegen, daß sich bestimmte amerikanische Militärkreise des SHAPE und der NATO das Recht angemaßt haben, in Europa eine geheime Infrastruktur zur Übermittlung von Nachrichten und Durchführung von Aktionen zu schaffen;

      3. fordert von den Regierungen der Mitgliedstaaten die Auflösung aller militärischen und paramilitärischen Geheimstrukturen;

      Quelle: Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. C 324 vom 24. Dezember 1990, S. 202

      Donnerstag, 22. November 1990

      4. fordert die Justizbehörden der Länder, in denen solche militärischen Einheiten existieren, auf, deren reale Existenz und Tätigkeit aufzuklären, und fordert die Richter auf, insbesondere zu prüfen, welche Rolle sie gegebenenfalls bei der Destabilisierung der demokratischen Strukturen der Mitgliedstaaten gespielt haben;

      5. fordert die Mitgliedstaaten auf, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, gegebenenfalls im Rahmen eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, um eine komplette Bestandsaufnahme der auf diesem Gebiet tätigen Organisationen zu erstellen, gleichzeitig ihre Verbindung zu den jeweiligen Geheimdiensten und zu den terroristischen Aktionsgruppen und/oder ihre Affinität mit anderen illegalen Praktiken zu überprüfen;

      6. fordert den Ministerrat auf, ausführlich Informationen über die Arbeitsweise dieser geheimen Nachrichtendienste und Aktionsgruppen zu erteilen;

      7. fordert seinen Politischen Ausschuß auf, die Zweckmäßigkeit von Abhörungen zur Klärung der Rolle und der Tragweite des Unternehmens „Gladio“ und etwaiger ähnlicher Strukturen zu prüfen;

      8. beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung der Kommission, dem Rat, dem Generalsekretär der NATO sowie den Regierungen der Mitgliedstaaten und der Vereinigten Staaten zu übermitteln.

      http://www.cloeser.org/ext/Gladio-Entschlie%DFung_des_EP_von_1990.pdf

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  3. Da mittlerweile verlinkte Spiegelseite vom Webnetz genommen wurde, wird der ganze Text des Spiegels 1983/50 vom 12. Dezemeber 1983 zitiert:

    GEHEIMDIENSTE
    Spuren im Schnee

    Drei Exilkroaten verschworen sich zum „bewaffneten Kampf“ gegen Belgrad. Einer wurde erschossen, einer erschlagen. Jetzt hat ein Killer den Dritten im Bunde heimgesucht. *

    Luka Kraljevic, 36, Exilkroate und Inhaber des Lokals „Zum neuen Wirt“ in Unterthürheim bei Augsburg, hatte hinter der Theke gerade zur Zeitung gegriffen, als zwei Meter neben ihm die Fensterscheibe splitterte. Ein Projektil drang in seine linke Schläfe, schwer verletzt brach der Wirt zusammen. Der Schütze, der offenbar mit einer Waffe mit Zielfernrohr vor dem Fenster gelauert hatte, entkam. Seine Spuren verloren sich im Schnee.

    Der Mordanschlag in der Nacht zum zweiten Advent zählt nach Ansicht bayrischer Kripo-Ermittler zu einer Serie von Attentaten auf westdeutschem Boden, die überwiegend dem jugoslawischen Geheimdienst, populär: „Udba“, zugeschrieben werden (SPIEGEL 35/ 1983).

    Kraljevic, ein militanter Regimegegner, war 1971 nach einer sechsjährigen, wegen politischer Äußerungen verhängten Haftstrafe in die Bundesrepublik gekommen und hatte 1974 in Augsburg das Restaurant „Dubrovnic“ übernommen. Mit anderen Exilkroaten in Westdeutschland und in der Schweiz gründete der Gastwirt 1980 einen Geheimbund, die „Kroatische Revolutionäre Bewegung“ (HRP). In Untergrundblättern riefen Kraljevic und seine Kameraden „zum offenen, entschlossenen, gnadenlosen, bewaffneten Kampf gegen die Tyrannei in Jugoslawien“ auf.

    Daß das nicht leere Worte waren, zeigte sich, als die zwölfköpfige Truppe nach Erkenntnissen der schweizerischen Bundesanwaltschaft am Türlersee bei Zürich Wehrübungen vollführte. Zug um Zug kauften HRP-Mitglieder 513 Kilogramm Sprengstoff der Marken „Plastex“, „Telsit A“ und „Gotthardit“ bei korrupten Schweizer Angestellten zusammen.

    Zu den treibenden Kräften in der Terror-Gruppe zählten Ermittler
    * den jetzt niedergeschossenen Gastwirt Kraljevic, der
    für das HRP-Ressort „Operatives“ zuständig war,
    * den Journalisten Stanko Nizic, der in Zürich als
    Hotelportier jobbte und für ein Pamphlet namens
    „Hrvatska Revolucija“ schrieb, und
    * den Goldschmied Duro Zagajski, verantwortlich für die
    „Koordination“ der HRP-Aktivitäten.

    Die Verschwörer waren seither allesamt, einer nach dem anderen, Ziel mysteriöser Anschläge. Und wie stets in solchen Fällen rätseln Fahnder und Geheimdienstler, ob die drei womöglich Fraktionskämpfen im Kroaten-Untergrund zum Opfer gefallen sind, ob sie sich gegenüber ihren Mitstreitern als Verräter verdächtig gemacht haben, ob sie von Widersachern gezielt solchem Argwohn ausgesetzt worden sind oder ob – wahrscheinlichste Version – Agenten Belgrads die Regimegegner systematisch exekutiert haben.

    Stanko Nizic, der Propagandist und Nachtportier, kaute am 23. August 1981 im Zürcher Hotel „Kindl“ eine Pflaume, als ihn ein später Gast erschoß. Mörder und Opfer, meint die Polizei, müßten sich „gut gekannt“ haben.

    Bei Gastwirt Kraljevic und seiner Verlobten Ursula Fuchs tauchte erstmals im August vorigen Jahres ein bewaffneter Fremder auf. Die beiden schliefen schon, als in ihrem Schlafzimmer eine Taschenlampe aufblitzte. „Ich wurde wach“, erzählt der Wirt, „sah einen Gummihandschuh, eine Pistole mit langem Lauf, dann einen Mann, etwa 1,80 Meter groß.“ Der Fremde („Ich bin ein Freund aus Paris“) habe geflüstert, draußen warte ein „Herr Sarac“ und bestehe auf einer Aussprache.

    Gemeinsam, so Kraljevic, habe das Paar den Besucher abgewehrt. Ursula Fuchs, eine behende Karatekämpferin, wurde durch einen Schuß in die rechte Schulter verletzt, weitere Schüsse durchschlugen die Tür. Draußen heulte ein Wagen auf.

    Fünf Tage später wurden die Walther PP (Kaliber 7,65) und eine weitere Pistole auf einem Autobahnparkplatz zwischen München und Stuttgart gefunden. Sie gehörten, wie Interpol-Recherchen ergaben, zu einem Kontingent von fünf Pistolen, das die Wiener Export-Firma Sarnitz an das „Bundessekretariat für innere Angelegenheiten“ (Innenministerium) in Belgrad geliefert hatte.

    „Im Laufe von Ereignissen auf dem Gebiet der autonomen Provinz Kosovo“, telexte Belgrad damals lapidar, seien „diese beiden Waffen von unbekannten Tätern“ gestohlen worden.

    Auch eine weitere heiße Spur verlief sich auf dem Balkan. Der fremde Mann im Schlafzimmer und zwei Komplizen flüchteten mit einem roten Opel Ascona mit dem Wuppertaler Kennzeichen „W-Y 575“. Der Wagen war zuvor bei „Avis“ auf dem Flughafen München-Riem von dem Jugoslawen Slavisa Jovanovic, 32, ordnungsgemäß gemietet und ein paar Tage später am Avis-Schalter in Belgrad zurückgegeben worden. Interpol Belgrad, um Recherchenhilfe ersucht, antwortete nicht.

    An Hinweisen dafür, daß der Belgrader Geheimdienst an einer Ermordung oder zumindest an einer Einschüchterung des Exilkroaten interessiert ist, mangelt es nicht. Über Kraljevic wird seit Jahren in der Jugo-Szene kolportiert, er wisse „sichere Wege, Waffen und Sprengstoff nach Zagreb zu schaffen“. Fahnder von der Basler Polizei und vom Bundeskriminalamt in Wiesbaden beobachteten geheimnisvolle Sprengstoff-Transporte aus der Schweiz, beispielsweise nach Darmstadt, Karlsruhe, Mainz und Berlin.

    Nicht auszuschließen ist, daß der Gastwirt derweil auch Kontakte mit dem Belgrader Geheimdienst unterhielt. Ob Kraljevic als V-Mann in der Kroaten-Szene angeworben werden sollte oder ob die Udba die Verbindung nur suchte, um ihn anschließend diskreditieren und Mitverschwörern ans Messer liefern zu können – das alles steht dahin.

    Kraljevic berichtete in Vernehmungen und gegenüber Gesinnungsgenossen, er sei vor dem Schlafzimmer-Attentat häufig von einem Mann angerufen worden, der sich als „Direktor“ der Udba-Dependance in Mostar nahe der Adria

    ausgegeben habe. „Er bot mir“, erzählt Kraljevic, „viel Geld für geheime Informationen an.“ Er sei auch dann noch standhaft geblieben, beteuert der Cevapcici-Griller, als ihm bei späteren Telephonaten offeriert wurde: „In 24 Stunden stehen 100 000 Mark bereit.“ Als er abgelehnt habe, seine Mitstreiter zu verraten, sei ihm gedroht worden: „Dann passiert dir das gleiche wie deinem Züricher Freund“, dem Nachtportier.

    Mysteriöses widerfuhr auch dem Dritten im Bunde, dem Goldschmied Zagajski. In München spähten ein „Ivo“ und ein „Nosonja“ Zagajskis Lebensweise aus. Im Januar dieses Jahres wurde der Goldschmied am Münchner Stadtrand erschlagen im Schnee gefunden.

    Ein paar Monate später stellte sich in Würzburg ein Kellner namens Josip Majerski der deutschen Polizei. Er bezichtigte sich, vor mehreren Attentaten dieser Art als eine Art Todesbote die Opfer besucht und den jeweiligen Hintergrund der „Zielpersonen“ ausgekundschaftet zu haben – für 2000 Mark „Gehalt“.

    Ein eigenartiger Gast tauchte auch am vorletzten Sonnabend beim „Neuen Wirt“ in Unterthürheim auf, wo noch bis in den späten Abend die Sippe um den Kamin saß. Der Wirtin Ursula Fuchs fiel „ein alter Bekannter“ ihres Verlobten Luka Kraljevic auf, der „schon lange nicht mehr“ zum Slibowitz gekommen war.

    Der seltene Gast, sagt die Wirtin, habe sich „irgendwie seltsam“ gegeben. Als er gegangen war, fiel von draußen der Schuß. Pater Mirko Saric, ein Freund des Hauses, berichtete anderntags am Tatort: „Der Luka hat es erwartet.“

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